Informationen zum Corona-Virus

Corona-Virus: Schließung der Kindertagesstätte und Notgruppe

 

aktuell geltende Regelungen zur Notbetreuung

Die bayerische Staatsregierung hat als Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Verbreitung angeordnet, dass ab 16.03.2020 alle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen sind. Eventuelle Änderungen in der Angelegenheit werden auf dieser Homepage bekannt gegeben.

Die Betreuung in einer so genannter Notgruppe ist möglich.

Eine Notbetreuung wird angeboten, wenn
 

      ein Erziehungsberechtigter

  • in einem tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist
  • als Abschlussschülerin oder -schüler am Schulunterricht teilnimmt und aus diesem Grund an der Betreuung des Kindes gehindert ist

 

      eine Alleinerziehende oder ein Alleinerziehender

  • erwerbstätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in       dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist
  • an einer staatlichen, staatlich anerkannten oder kirchlichen Hochschule immatrikuliert ist oder an einer Einrichtung studiert, die gem. Art. 86 Abs. 1 oder 2 BayHSchG Studiengänge durchführt, und aufgrund des Studiums an einer Betreuung des Kindes gehindert ist
  • eine in Studien- oder Prüfungsordnungen vorgeschriebene berufspraktische Tätigkeit verrichtet und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist
  • zu ihrer bzw. seiner Berufsausbildung mit oder ohne Arbeitsentgelt beschäftigt ist und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist

 

            beide Erziehungsberechtigte erwerbstätig und aufgrund dienstlicher oder     betrieblicher Notwendigkeiten in den jeweiligen Tätigkeiten an einer Betreuung       des Kindes gehindert sind und einer dieser Erziehungsberechtigten aufgrund      beruflich veranlasster Auswärtstätigkeiten regelmäßig den überwiegenden Teil der            Woche nicht im gemeinsamen Haushalt übernachten kann.

            Voraussetzung der Notbetreuung ist in allen diesen Fällen, dass das Kind nicht          durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut   werden kann.

             

Eine Notbetreuung wird daneben angeboten, wenn
 

  • die Betreuung eines Kindes zur vom zuständigen Jugendamt nach den Regelungen des SGB VIII angeordnet wurde.
  • die Eltern des Kindes einen Anspruch auf nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben: Gerade dort, wo schon vor der Corona-Pandemie auch unterhalb der Schwelle zur Kindeswohlgefährdung hoher Unterstützungsbedarf bestand, ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Damit hat der Kinderschutz insbesondere durch Unterstützung von Familien in Belastungssituationen auch in Corona-Zeiten oberste Priorität. Erforderlich ist ein entsprechender Nachweis der Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung nach §§ 27 ff. SGB VIII (Bescheid des Jugendamts bzw. Nachweis, dass ein Angebot im Rahmen der Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII in Anspruch genommen wird).
  •  

            sowie für

  • : Berechtigt sind die Kinder, die zum Schuljahr 2020/21 zur   Einschulung an einer Grund- oder Förderschule tatsächlich angemeldet sind. Nicht    erfasst sind Kinder, deren Anmeldung zur Einschulung zum Schuljahr 2020/2021     bereits möglich gewesen wäre, aber nicht vorgenommen wurde, zum Beispiel, weil   diese zurückgestellt wurden.
  • Geschwisterkinder von Vorschulkindern und Kindern mit (drohender) Behinderung, wenn sie in der gleichen Einrichtung betreut werden. Diese Kinder     werden zwar mit dem Begriff „Geschwisterkinder“ umschrieben, auf ein           Verwandtschaftsverhältnis kommt es aber ausdrücklich nicht an. Entscheidend ist,   dass die Kinder in einem gemeinsamen Haushalt leben.
  • , an den Tagen, an denen sie den Unterricht vor Ort in der Schule            besuchen: An Tagen, an denen die Schulkinder im Rahmen des „Lernens zuhause     2.0“ unterrichtet werden, ist der Besuch der Einrichtungen dagegen weiterhin auf die Kinder, die auch aus anderen Gründen die Notbetreuung besuchen können,     beschränkt.
  • Die , die bis zum Beginn der Pfingstferien den Unterricht vor Ort in der Schule und an diesen Tagen den Hort bzw. die Kindertageseinrichtung wieder besuchen dürfen, dürfen auch die reguläre Kindertageseinrichtung besuchen.

            In den hier genannten Fällen (Notbetreuung aufgrund Bedarf des Kindes) kommt      es ausdrücklich nicht darauf an, ob eine Betreuung in der jeweiligen Familie       sichergestellt werden könnte. Maßgeblich ist allein der Bedarf des Kindes bzw. der    Anspruch der Eltern auf Hilfen zur Erziehung.

 

Bitte kontaktieren Sie uns oder die Leitung unserer Kita, wenn Sie der Meinung sind, sich für die Notgruppe zu qualifizieren.

Aktuelle Informationen zur Kindertagesbetreuung in Bayern entnehmen Sie bitte der Website des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales  oder dem Rundschreiben zur Information aller Eltern.

Sie können uns jederzeit zu den üblichen Öffnungszeiten für Rückfragen unter Tel. 09090/703-714 erreichen. 

Bestätigung des Arbeitgebers

Erklärung_Notbetreuung_Vorschulkinder

Erklärung_Notbetreuung_Geschwisterkinder

Erklärung_Notbetreuung_Alleinerziehende

Erklärung_Notbetreuung__Abschlusschüler

Erklärung_Notbetreuung_kritsiche Infrastruktur

Informationsblatt